Das Grand Hotel Belvedere stellt eine zeitgenössische Lesart alpiner Gastfreundschaft vor. Auf 1.274 Metern präsentiert sich das Haus in historischer Bausubstanz und reduziertem Design sowie mit regionaler Küche und einem japanisch inspirierten Spa-Bereich.
Architektur und Inneneinrichtung
Die Gebäude wurden von Beaumier mit Respekt vor der Geschichte und einem klaren Blick nach vorn transformiert. Entstanden ist kein nostalgisches Grandhotel, sondern ein Refugium mit Bezug zur Region. Kiefernholz, grüner Serpentin und Wolltextilien prägen die Räume. Formen, Lichtführung und Texturen bleiben bewusst reduziert und erzeugen eine ruhige Atmosphäre. Die Eingriffe sind zurückhaltend gesetzt und lassen den historischen Charakter erkennbar; die Materialwahl folgt einer klaren, funktionalen Logik. Holz setzt warme Akzente, Stein bringt eine robuste, mineralische Note ein, textile Flächen sorgen für weiche Übergänge. Die Reduktion zeigt sich in ruhigen Farbtönen, klaren Proportionen und einem Lichtkonzept, das Tageslicht betont und abends mit gezielten Akzenten arbeitet. So ergibt sich ein Bild, das Vergangenheit und Gegenwart zusammenführt und den Ort in den Mittelpunkt rückt.

Kulinarik
Die Küche setzt auf eine bewusste, regionale Linie und konzentriert sich auf das Wesentliche. Es wird eine Entdeckungsreise durch die Terroirs der Alpen geboten. Küchenchef Will Gordon verbindet internationale Brasserie-Klassiker mit einer alpinen Handschrift; auf der Karte stehen unter anderem Spiegelei mit knuspriger Kartoffelpaillasson und Schweizer Kaviar, Endiviensalat mit Lenker Blauschimmelkäse sowie Berner Rindfleisch mit Pilzen und Speck. Das Restaurant Waldrand interpretiert Schweizer Küche zeitgemäß, etwa mit Älplermagronen mit Bergkäse, Ribelmais-Poulet-Schnitzel mit Bio-Spiegelei und einer Wildheidelbeer-Tarte mit Swiss Meringue Buttercreme.
Aktivitäten und Workshops
Die Umgebung bietet familienfreundliche Pisten rund um Wengen, die Lauberhorn-Abfahrt und Panoramalanglaufloipen; damit deckt das Angebot klassische Wintersportarten in kompakten Distanzen ab und ermöglicht unterschiedliche Schwierigkeitsgrade innerhalb derselben Region. Wer darüber hinaus Abwechslung sucht, findet geführte Freeride-Touren in unberührte Schneefelder, Eisklettern an gefrorenen Wasserfällen und Winter-Kajakfahrten auf dem Brienzersee; die Formate ergänzen das reguläre Pistenprogramm um naturnahe Unternehmungen abseits der markierten Routen. Im Haus setzen kuratierte Workshops einen ruhigen Gegenpol: ein Patisserie-Workshop mit dem hauseigenen Patissier, ein Mixologie-Kurs an der Bar sowie ein Pasta-Workshop, jeweils mit Fokus auf Technik und nachvollziehbaren Arbeitsschritten. So entsteht ein Tagesablauf, der Bewegung im Freien oder auch konzentriertes Arbeiten drinnen ermöglicht.

Erholungsbereich mit Pools und Sauna
Das Spa versteht sich als architektonisches Statement, inspiriert vom japanischen Onsen-Prinzip und der Formsprache des Brutalismus. Sichtbeton, Holz und Stein bilden eine ruhige Komposition aus Material und Licht, die den Raum klar strukturiert. Innen- und Außenpool mit Blick auf die Jungfrau, Hammam, Sauna, Kaltwasserbecken und vier Behandlungsräume bilden den funktionalen Rahmen; die Abfolge der Bereiche ermöglicht einen Wechsel zwischen Wasser, Wärme und Kälte ohne zusätzliche Inszenierung. Die Treatments basieren auf Naturprodukten von Susanne Kaufmann aus dem Bregenzerwald.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.beaumier.com/de/properties/grand-hotel-belvedere/


